Definition Mobbing (nach Prof. Leymann)Information

 

Unter Mobbing wird eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen verstanden, bei der die angegriffene Person unterlegen ist und

  • von einer oder einigen Personen systematisch
  • oft und während längerer Zeit
  • mit dem Ziel und/oder dem Effekt des Ausstoßes aus dem Arbeitsverhältnis
  • direkt oder indirekt angegriffen wird und dies als Diskriminierung empfindet.

Erläuterungen:

  • systematisch bedeutet, d. h. es muss absichtlich und gezielt gegen die Person gehandelt werden
  • oft bedeutet mindestens einmal pro Woche
  • während längerer Zeit meint einen Zeitraum vom mindestens von sechs Monaten

Diese strengen Kriterien verwendet Prof. Leymann, damit der Begriff Mobbing nicht leichtfertig in „kleinen“ Konflikten oder gar inflationär verwendet wird.

Für die Formen des Angriffs hat Prof. Leymann auch das Leymann Inventory of Psychological Terrorization (LIPT) entwickelt.

Alternativ steht auch die Liste der 100+ Mobbing-Handlungen nach Wolmerath und Esser.