Dominik Peschke
Beratung, Coaching & Kommunikation

Erbsen zählen macht glücklich

 

Rechnen und Zählen

So ein Erbsenzähler. Mit diesem Begriff sind eher negative Eigenschaften und Begriffe verbunden: dieser bezeichnet eine bürokratische oder unnötig pingelige Person; damit oft verbundene Eigenschaften sind Geiz, Pedanterie oder kleinliches Handeln und Denken. Gerne auch wird der Begriff auch abwertend für besonders „korrekte“ Beamte verwendet.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen hier Erbsenzählen in einer besonderen Form als Achtsamkeitsübung vorstellen. Und damit möchte ich Ihnen ein klares und bewusstes Ziel anbieten: „Glücklicher und zufriedener durch Erbsenzählen.“

Für diese Übung brauchen Sie eine Handvoll getrocknete Erbsen und zwei Taschen in Ihrer Kleidung. Eine, in welche Sie am Morgen die Erbsen hineingeben, und eine in welche Sie einzelne Erbsen im Laufe des Tages von der einen in die andere hineingeben können. Am besten wäre es natürlich, wenn Sie im Sinne einer Regelmäßig im dieselben (z. B. auf der gleichen Seite, etc.) verwenden könnten Ich werde hier im Beispiel die rechte und die linke Hosentasche beschreiben. Bitte wählen Sie für sich etwas, was für Sie und Ihren Alltag am besten passt.

Und jetzt die Übung: jedes Mal, wenn Sie im Laufe eines Tage einen angenehmen Moment, eine schöne Begegnung  oder ein glückliches Erlebnis haben, nehmen Sie eine Erbse aus der einen Tasche (z. B. die rechte Hosentasche) und geben Sie diese in die andere Tasche (z. B. linke Hosentasche). Wichtig dabei ist, dass dies nur bei positiven Erlebnissen machen. Bitte lassen Sie die Erbsen bis zum Abend in der anderen Tasche.
Ziehen Sie am Abend Bilanz und zählen Sie die Erbsen in der anderen Tasche (hier: linke Hosentasche). Bitte führen Sie diese Übung über mindestens einen Zeitraum von zwei Wochen durch.

Sie werden erstaunt sein, wie von Tag zu Tag abends die Zahl der Erbsen für schöne Erlebnisse mehr wird.

Was passiert denn hier mit Ihnen? Sie üben dabei, Ihre Aufmerksamkeit auf schöne Momente zu lenken. Vielleicht haben Sie dies auch schon einmal in etwas anderer Form z. B. eines Erfolgstagebuchs gehört, bei dem man abends seine „Erfolge“ täglich in ein Tagebuch schreibt. Wir Menschen haben sog. Wahrnehmungsfilter (wenn man die NLP-Terminologie verwenden möchte) und nach diesen sortieren bzw. bewerten wir die Welt und die Art, wie wir sie wahrnehmen. Sie verändern mit dieser Übung aktiv Ihre Wahrnehmung und legen Ihren Fokus auf die schönen Dinge. Damit stärken Sie Ihre persönliche Stresskompetenz, da Sie im Laufe der Zeit mehr Positives als Negatives wahrnehmen. Damit tun Sie nicht nur sich etwas Gutes, sondern können mit dieser neuen positiven Haltung auch die Menschen in Ihrem Umfeld positiv inspirieren.

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit dieser Übung. Und seien Sie neugierig, wer als allererstes eine Veränderung an Ihnen bemerkt.

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