Dominik Peschke
Beratung, Coaching & Kommunikation

Eindrücke zur Kündigung eines Mobbing-Betroffenen

 

Heute hat ein Mobbing-Betroffener im Krankenstand mit Burnout die Kündigung seines Arbeitgebers im Briefkasten gehabt. Er rief mich heute an und berichtete mir sein Leid.
Es ist eine glückliche Fügung, dass er bereits auf meinen Rat für heute ein Nachmittag einen schon länger ausgemachten Termin zur Rechtsberatung hatte. So kann schnell reagiert und gehandelt werden. Dennoch hat mich hat diese Situation betroffen gemacht.

Mir fällt in dieser Situation eine Station aus dem musikalischen Kreuzweg von Joseph Kronsteiner ein: „Sie haben meine Hände und Füße durchbohrt, und alle meine Gebeine gezählt.“ Diesen hat vor vielen Jahren der Kirchenchor der Regensburger Dompfarrei, in welchen ich damals mitsang, aufgeführt und wurde damals in die Karfreitagsliturgie integriert. Ein sehr ergreifendes Werk. Für diesen von Mobbing betroffenen Menschen ist heute sein persönlicher Karfreitag. Erst kann dieser Mensch mit seinen Händen aufgrund des jahrelangen Mobbings und seinen daraus resultieren Zusammenbruchs nicht mehr arbeiten, und jetzt darf er es noch nicht einmal mehr, selbst wenn er es könnte. Denn er wurde gekündigt – und das im Krankenstand.

Dennoch: es kann rechtlich gehandelt und ihm geholfen werden und er hat nach einer möglichen psychosomatischen Rehabilitation wieder alle beruflichen Möglichkeiten offen. Und seine berufliche Wiederauferstehung ist absehbar. Es wird zwar etwas länger als drei Tage dauern, aber er wird es schaffen. Davon bin ich überzeugt.

Und meine Botschaft an ihn persönlich, wenn er das liest: „Ich glaube an dich!“

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